Gesetzliche Grundlagen & Kantonales Integrationsprogramm

Mit Inkrafttreten des Ausländergesetzes am 1. Januar 2008 wurde die Integrationspolitik als gemeinsame Aufgabe von Bund, Kantonen und Gemeinden bezeichnet. Da Bund, Kantone sowie Städte und Gemeinden sich der Bedeutung einer erfolgreichen Integration bewusst sind, haben sie sich darauf geeinigt, ihre Integrationspolitik gemeinsam weiterzuentwickeln. Übergeordnete Ziele sind die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die gegenseitige Achtung und Toleranz und die chancengleiche Teilnahme von Ausländerinnen und Ausländern am Leben in der Schweiz. Gemeinsam wurden Förderbereiche definiert, in denen Handlungsbedarf besteht: Die Erstinformation für neu eingewanderte Personen, Sprache und Bildung, die frühe Förderung von Kindern, das interkulturelle Dolmetschen oder die Integration in den Arbeitsmarkt. Basierend darauf hat jeder Kanton ein kantonales Integrationsprogramm (KIP) erarbeitet und sich mit dem Bundesamt für Migration auf verbindliche Ziele und Indikatoren für die Jahre 2014-2017 geeinigt.

Eine erfolgreiche Integration findet hauptsächlich in den Regelstrukturen, also in der Schule, der Berufsbildung oder im Arbeitsmarkt, statt. Wo Lücken bestehen, sollen diese durch entsprechende Angebote geschlossen werden. Die kantonalen Integrationsprogramme stellen sicher, dass die einzelnen Integrationsmassnahmen einem regionalen und lokalen Bedürfnis entsprechen und somit die grösstmögliche Wirkung entfalten. Der Bund und die Kantone finanzieren die Umsetzung der kantonalen Integrationsprogramme gemeinsam.

  • Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer AuG pdf
  • Verordnung über die Integration von Ausländerinnen und Ausländern VIntA pdf
  • Kantonales Integrationsprogramm Schaffhausen pdf
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